Der ETN e.V. ist eine in ganz Europa aktive gemeinnützige Tier- und Naturschutzorganisation

Mitnahme verletzter Wildtiere in NRW ist noch immer Wilderei

FuchsMitte November hatten wir über einen Brief des Hessischen Umweltministeriums berichtet, in dem mitgeteilt wurde, dass man in Hessen ein verletztes Wildtier mitnehmen und zum Tierarzt bringen darf, solange man Jagdpächter oder Polizei benachrichtigt. Wir hatten daraufhin eine Anfrage zum Sachverhalt auch an das Ministerium von NRW geschickt. Wir erhielten nun folgende Antwort:

"[..] Die von Ihnen angesprochene Mitnahme von verletzten jagdbaren Tierarten erfüllt jedoch weiterhin den Tatbestand der Wilderei, eine diesbezügliche Gesetzesänderung wurde bei der Jagdrechtsnovelle verworfen, um bspw. der Kitzproblematik keinen Vorschub zu leisten. Es ist die Pflicht eines jeden Finders, den Jagdausübungsberechtigten zu kontaktieren oder die Polizei [..] Die Zuständigkeit für das gefundene Tier liegt nach dem Jagdrecht ausschließlich beim Jagdausübungsberechtigten. Dieser muss abwägen, ob eine Wiederherstellung des Tieres für ein Leben in der Natur möglich ist [..]" Weiter wird argumentiert, dass nur der Jagdpächter die Sachkunde für diese Entscheidung besitze.

Im Klartext heißt das, dass man auch in Zukunft immer auf die Ankunft des Jagdpächters warten muss, auch wenn das Tier ganz offensichtlich leidet oder durch einen schnellen Transport zum Tierarzt gerettet werden könnte...

 

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