Die Katzen der Lutherstadt Eisleben brauchen Hilfe!

DSC03210Seit 15 Jahren betreibt Christine Bril in Eisleben (Sachsen-Anhalt) ein Tierheim für Katzen, die sonst niemand haben will. Alt, krank und behindert – das sind die Tiere, die bei der „Initiative Tierschutz-Tiere in Not e.V“ Zuflucht finden. Oft bleiben die Katzen bis an ihr Lebensende, denn ein neues Zuhause findet man für solche Problemfälle nur schwer. 15 Jahre harte Arbeit und Kampf für die Ärmsten der Armen, auch auf politischer Ebene. Doch finanzielle Unterstützung von Seiten der Gemeinde gibt es nicht.

Den Tierschützern der Initiative Tierschutz-Tiere in Not aus Eisleben war von Anfang an klar, dass es nicht reichen kann, nur Tiere aufzunehmen, die man schnell wieder vermitteln kann. Denn ein großer Teil der streunenden und herrenlosen Katzen muss dauerhaft medizinisch versorgt werden oder hat ein Handicap. Um diesen kranken, blinden oder behinderten Tieren Lebensqualität und ein Dach über dem Kopf zu schenken, hat der Verein einen großen Gnadenhof mit verschiedenen Freigehegen aufgebaut. In zwei Haupthäusern und zwölf Holzhäusern mit Auslauf leben hier nun mittlerweile 120 Tiere, viele davon nur schwer oder gar nicht vermittelbar. Auch scheue Tiere finden hier eine Zuflucht und können langsam und geduldig an den Menschen gewöhnt werden bis sie bereit zur Vermittlung sind.

Zusätzlich zu den Katzen im Tierheim kastriert und behandelt die Initiative auch noch streunende Katzen im Umkreis – eigentlich nicht die Aufgabe eines kleinen Tierschutzvereins, doch zuzusehen wie die Katzen leiden kommt für die Tierschützer nicht in Frage.
Nun braucht der Verein selber Hilfe. Die Initiative Tierschutz-Tiere in Not ist klein und hat nur wenige Helfer, aber die Tierfreunde um Christine Bril sind rund um die Uhr für ihre Schützlinge im Einsatz. In den letzten Jahren ist viel Privatvermögen in die Tierschutzarbeit geflossen, denn Spender gibt es kaum. Und die Versorgung von alten und kranken Tieren verschlingt viel Geld - Geld, das der kleine Verein nicht hat.

Obwohl Christine Bril im Stadtrat der Lutherstadt Eisleben sitzt, ist von der Stadt oder dem Landkreis keine Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil, gesetzliche Verpflichtungen gegenüber Fundtieren werden schon seit Jahren konsequent ignoriert. Und so muss Christine Bril, neben ihrer Arbeit für die Samtpfoten auf dem Gnadenhof, auch noch politisch und gerichtlich für die Rechte der Streuner kämpfen.

Jede Hilfe zählt!

Sebastian Staendecke   0817.de pixelio.deBild: Sebastian Staendecke 0817.de/ pixelio.deDie Initiative Tierschutz-Tiere in Not kümmert sich um solche Samtpfoten, die sonst niemand mehr haben will. Ausgesetzt, vergessen, vernachlässigt… Die Versorgung der kranken, alten und behinderten Katzen kostet viel Geld, denn viele Tiere benötigen ein Leben lang Medikamente oder Spezialfutter.
Wenn auch Sie ein Herz für Samtpfoten haben und dem Verein helfen möchten, spenden Sie einfach  online über unser Spendenformular unter dem Stichwort "Tierschutz Eisleben". Alle Spenden werden zu 100 Prozent weitergeleitet!

Im Namen der Streunerkatzen von Eisleben danken wir Ihnen für Ihre Hilfe!