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Tierrettung in Katastrophengebieten - Neuer Hilfsfonds des ETN

Tierrettung in Katastrophengebieten - Neuer Hilfsfonds des ETN

PIF 20Tierschutz in Katastrophengebieten – Das ist keine leichte Aufgabe und oft gibt es nur wenige Organisationen, die diese Herausforderung angehen. Doch der ETN hilft dort, wo kein anderer Verein tätig ist und wir schauen hin, wo alle anderen wegsehen. Deshalb helfen wir gezielt Tieren in Katastrophengebieten und Krisenregionen und unterstützen dafür Tierschützer und kleine Vereine bei ihrer überlebenswichtigen Arbeit vor Ort. Durch unsere schnelle und direkte Hilfe retten wir Leben, denn in Katastrophengebieten und Krisenregionen geht es vor allem um eines: Die Lebensgrundlage der Menschen und Tiere jeden Tag aus Neue zu sichern.

In Gebieten, die von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdrutschen heimgesucht wurden, aber auch in Krisengebieten, in denen Krieg herrscht, leiden nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Oft harren Tierschützer trotz der widrigen Bedingungen aus, um ihre Tiere nicht im Stich zu lassen und leben dabei selbst nur vom Nötigsten – Hilfe für die Tiere bedeutet somit gleichzeitig auch Hilfe für die Menschen, die den Tieren ihr Leben widmen. Allzu oft schwindet mit dem öffentlichen Interesse nach kurzer Zeit auch die Hilfsbereitschaft, deshalb möchten wir Tierschützer vor Ort nicht nur in der akuten Phase der Not, sondern auch längerfristig unterstützen.

Hilfe für die Ost-Ukraine

Unser erstes Hilfsprojekt befindet sich in der Ost-Ukraine – einer Region, in der immer noch Krieg herrscht, die aber angesichts der zahlreichen Krisen weltweit in Vergessenheit geraten ist. Die Menschen dort haben kaum das Nötigste zum Leben und die Versorgung ihrer Tiere ist oft nahezu unmöglich. Der ETN unterstützt in der Ost-Ukraine Tierschützer in vier Tierheimen, die vom jahrelangen Krieg schwer getroffen wurden und trotzdem Übermenschliches leisten, um ihren Schützlingen irgendwie ein sicheres Leben zu gewährleisten.

Logo PawuUm die Hilfe für die Tierschützer in der Krisenregion schnell und effektiv zu gestalten, arbeiten wir mit dem Verein „Protect Animals With Us“ (Pawu) zusammen. Pawu ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Deutschland, der über eine zuverlässige Kontaktperson in der Ukraine Spenden schnell und unbürokratisch im Kriegsgebiet verteilen kann.

Black Tiger

Black Tiger kam mit vielen anderen Katzen aus dem Steinbruch zu uns. Er ist sehr scheu, dennoch sieht man ihn oft im Garten des Bürogebäudes rum streunern. Er ist eher ein Einzelgänger und versucht Konflikten mit anderen Katzen aus dem Weg zu gehen. Natürlich sucht auch er nette Paten.

Schlemmen für die Umwelt

Erdbeeren im Winter und Kürbis im Sommer? Wegen der Globalisierung kein Problem, für die Umwelt jedoch ein sehr großes! 

Der Transport von Obst und Gemüse aus Übersee erzeugt Unmengen an Emissionen, die das Klima schädigen. Oft wird das Gemüse und Obst unreif gepflückt, auf den langen Transport geschickt und reift dann nach. Darunter leidet nicht nur das Klima, sondern auch der Geschmack. Außerdem gehen dadurch wertvolle Vitamine verloren. Auch der Anbau selbst macht einen großen Unterschied, denn Freilandanbau ist viel umweltfreundlicher als riesige beheizte Gewächshäuser. Auch werden bestimmte Produkte in Gebieten angebaut, in denen eh schon Wassermangel herrscht wie beispielsweise Tomaten in Südspanien. 

588869 web R K B by uschi dreiucker pixelio.deBild: uschi dreiucker/ pixelio.deDabei ist es einfach umweltfreundlich zu essen, indem man möglichst oft zu regionalem Saisongemüse und -obst greift. Dieses ist lecker, gesund, besser für die Umwelt und unterstützt zudem die heimische Landwirtschaft. Typische Gemüsesorten für den Winter sind vor allem die Kohlsorten wie Weißkohl, Grünkohl, Rotkohl, Rosenkohl und Kohlrabi. Aber auch Pastinake, Lauch, Steckrübe, Chicorée oder Rote Beete können regional gekauft werden. Heimische Produkte im Frühling sind unter anderem Kopf- und Feldsalat, Spinat, Radieschen, Äpfel und nicht zu vergessen Spargel. Im Sommer kann man auch regional aus dem Vollen schöpfen: Tomaten, Zucchini, Aubergine, Beeren, Kirschen, Birnen und vieles mehr, gibt es nun direkt vor der Haustür. Im Herbst ist Kürbiszeit, aber auch Fenchel, Lauch und Rote Beete können guten Gewissens auf dem Teller landen. 

Also beim nächsten Einkauf zu Saisongemüse- und obst greifen und sich durch unsere leckere regionale Vielfalt schlemmen. Wer braucht da noch Erdbeeren im Winter?