Tierschutz im Alltag: Der perfekte Pinselstrich – aber bitte ohne Tierleid!

BirgitH pixelio.deWer sich schminkt, Kunstwerke auf Leinwände zaubert oder seine Wohnung streicht, kommt um eine Sache nicht herum: Pinsel.
Dabei sind die Pinselhaare oft aus echten Tierhaaren und meistens liegt die Produktionsstätte der Pinsel in Asien. Das wirft die Frage auf, unter welchen Bedingungen die Tiere, die ihre Haare für die Pinsel hergeben mussten, gehalten wurden, denn Tierschutz- und Haltungsstandards sind im asiatischen Raum oft nicht mit denen in Deutschland vergleichbar.

Tierhaare für Echthaarpinsel können auch von wilden Tieren stammen, hierbei kann nicht kontrolliert werden, ob die Tiere tierschutzwidrig mit Schlingen oder Fallen gejagt wurden.
Auch Pinsel aus Schlachtnebenprodukten, wie beispielsweise Haare von Rinderohren, kommen nur selten aus Biobetrieben oder solchen mit artgerechter Tierhaltung, so dass man immer Gefahr läuft, ein Produkt aus Massentierhaltung zu kaufen.

Was kann ich tun?

Wer Tierleid nicht fördern will, sollte auf Pinsel mit echten Tierhaaren verzichten. Mittlerweile gibt es für jeden Zweck auch qualitativ hochwertige Pinsel mit synthetischen Haaren, sowohl bei Malerarbeiten, in der Kunst oder der Kosmetik erzielt man mit diesen Pinseln dieselben Ergebnisse wie mit solchen aus Echthaaren. Synthetische Pinsel sind außerdem meist deutlich günstiger – gute Gründe also, in Zukunft auf Tierhaarpinsel zu verzichten.

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