Fohlen aus Maishofen brauchen unsere Hilfe!

IMG 4043 neuJedes Jahr ab Ende August beginnt für die meisten Haflinger- und Norikerfohlen, die jetzt noch den Sommer mit ihren Müttern auf der Alm verbringen und die Urlauber erfreuen, eine Tortur, die für Tierfreunde kaum zu ertragen ist.

Jedes Jahr müssen die Fohlen weg, weil kein Platz im Stall ist, die Stuten wieder tragend sind, und die Aufzucht zu teuer ist.

Jedes Jahr werden die Fohlen zu den unseligen, unbeschreiblichen Pferde-Auktionen gebracht, wo ein Großteil dieser nur knapp halbjährigen Pferdekinder zum Kilopreis gnadenlos unter den Auktionshammer kommt. Nur wer den Rassestandards der Pferdezüchter entspricht, kommt hier mit dem Leben davon, denn diese Tiere werden als Zuchtpferde ersteigert oder von Privathaltern erworben. Auf alle anderen wartet, meist in Italien, der Schlachthof.

Pferdeauktion MaishofenSolange die EU unter dem Deckmantel des „Erhalts bedrohter Haustierrassen“ die Überschussproduktion von Haflingern und Norikern unterstützt, solange produzieren die Züchter an der Nachfrage vorbei. Heute kann der Markt die enorme Anzahl der Pferde nicht mehr aufnehmen, und die überschüssigen Fohlen werden in die - ebenfalls von der EU subventionierten - Schlachthäuser Italiens gekarrt.

Die Tiere gehen auf eine Reise ohne Wiederkehr, schlagartig der Mutter entrissen, in enge Transporter gepfercht. Manche ergeben sich verzweifelt und mit gebrochenem Blick ihrem Schicksal; andere treten in einem letzten Versuch, diesem Wahnsinn doch noch zu entrinnen, auf die Bordwände ein. Ein letzter Blick zu der geliebten Mutter. In nur einem Augenblick werden die Fohlen nicht nur ihrer Kindheit, sondern ihres ganzen Lebens beraubt. Die Hölle wartet auf sie. In Masthallen werden sie einige Monate an Ketten angebunden, sind zur Bewegungslosigkeit verdammt, um anschließend an einem gottverlassenen Ort ermordet zu werden. Als verarbeitetes Stück Fleisch werden sie zu uns zurückkehren …

Schlachttiertransport Und warum das alles? Weil manche Menschen meinen, eben auf dieses Stückchen Pferdefleisch nicht verzichten zu können. Weil Urlauber in Österreich jedes Jahr erneut kleine, niedliche Fohlen erleben möchten.

Lieber Tierfreund! Jeder, der jemals an einer solchen Auktion teilgenommen hat, weiß, was dieses Geschehen in der Seele auszulösen vermag. Ein Kampf zwischen Hilflosigkeit, Enttäuschung und Wut – und letztendlich nur noch ein Gefühl von schier unerträglicher Leere …

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, einige dieser Fohlen vor dem Tod zu bewahren, um ihnen ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen. Angesichts der Vielzahl der zur Schlachtung anstehenden Tiere ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber für jedes einzelne gerettete Fohlen bedeutet unser Freikauf den Weg in ein neues Leben. Nur mit Ihnen gemeinsam, liebe Tierfreunde, können wir dieses Ziel erreichen.

Unser Spendenkonto:

Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE59 3705 0299 0007 0070 19
BIC: COKSDE33XXX
Stichwort: Fohlenrettung 2015

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