Den Tieren eine Stimme geben – das Ökologische Jagdgesetz jetzt unterstützen

IMG 20150318 131043Die Jagdgegner waren am 18.3. in der Unterzahl, aber unter ständiger Beobachtung

Mit ihrer Großdemonstration vom vergangenen Mittwoch haben die Jäger vermeintlich bewiesen, dass Sie die viel beschworene „Mitte der Gesellschaft“ darstellten. Wir wissen, dass dies nicht so ist! Denn die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger ist der Jagd und den Jägern gegenüber skeptisch eingestellt. Aus diesem Grund brauchen wir nun Ihre Unterstützung, um der Politik im Land klar zu machen, dass die Mehrheit der Jagd gegenüber kritisch eingestellt ist. Vor allem Haustierbesitzer machen sich zunehmend Sorgen um ihre Hunde und Katzen, die nach geltendem Gesetz nach wie vor abgeschossen werden dürften.

Wir finden: das ist schon längst nicht mehr zeitgemäß und fordern eine umfassende Erneuerung des Jagdgesetzes. Der Entwurf von NRW-Umweltminister Remmel ist dazu ein guter Anfang. Auch wenn dieser an vielen Stellen nicht weit genug geht, unterstützen wir die Initiative und treten vehement dagegen ein, der exzessiven Lobbyarbeit der Jäger nachzugeben.

Helfen Sie uns dabei, den Gesetzentwurf zum Ökologischen Jagdgesetz zu unterstützen und der Landesregierung klar zu machen, dass die „Mitte der Gesellschaft“ nicht in den Hochständen zu finden ist! Die Zeit drängt! Eine Reform des Landesjagdgesetzes ist dringend nötig.

Was wir tun können?

Nur eine breite öffentliche Aufmerksamkeit wird bewirken, dass die Jägerlobby nicht den Sieg über den Tierschutz davon trägt. Schicken Sie daher den folgenden Aufruf an die Verantwortlichen im NRW Landtag. Der Wortlaut kann einfach kopiert oder, noch besser, persönlich angepasst werden.

Am Mittwoch, den 25.03.2015 ist die nächste und entscheidende Sitzung des Umweltausschusses! Je mehr E-Mails bis dahin (und auch danach noch, bis zum endgültigen Beschluss des Gesetzes) in den Postfächern landen, je besser. Die Entscheidungsträger müssen erkennen, wie die Mehrheitsmeinung zur Jagd in NRW wirklich aussieht! Der ETN und die Tiere danken sehr für Ihre Unterstützung.

Textvorlage

:

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft,
sehr geehrter Herr Minister Remmel,
sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin Gödecke,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Römer,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Mostofizadeh,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Laschet,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Paul,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Lindner,

 

der Landtag berät in Kürze über die Vorlage zur Erneuerung des Jagdgesetzes in NRW. Es ist mir bewusst, dass der Druck seitens der Jägerschaft in den letzten Wochen stark gestiegen ist und in der Demonstration am 18.3. einen Höhepunkt erlebt hat. Ich möchte Sie eindringlich bitten, diesem aus persönlichen Interessen entstandenen Druck nicht nachzugeben und die Gesetzesvorlage ohne Einschränkungen oder weitere Verwässerung umzusetzen!

Die Jägerschaft stellt eine Minderheit im Lande dar, nicht die Mitte der Gesellschaft. 30.000 gesammelte Unterschriften aus der Bürgerschaft sollten eine deutliche Sprache dazu sprechen! Langjährige Forschungen haben eindrücklich belegt, dass die Jagd nicht dem Natur- und erst recht nicht dem Tierschutz dient. Diese Argumentation der Jäger ist von der Hand zu weisen, der Schutz unserer Umwelt muss an erster Stelle vor den egoistischen Interessen einer Minderheit stehen. Daher möchte ich Sie eindringlich dazu auffordern, die Gesetzesnovelle in der vorliegenden Form zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Nachname

Anschrift

 

-          versenden an:

SPD: Norbert Römer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

CDU: Armin Laschet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Grüne: Mehrdad Mostofizadeh: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

FDP: Christian Lindner: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Piraten: Dr. Joachim Paul: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorsitz Umweltausschuss: Friedhelm Orthgies Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Umweltminister: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landtagspräsidentin Carina Gödecke Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

 

Weitere Artikel zum Thema finden Sie in unserem Archiv.

 

Mitglied werden

 

Spenden

 

Patenschaft übernehmen

respektiere 02 2017

Wahlprüfsteine 2017

kreuz

Antworten der Parteien zu Tierschutzfragen

Wie stehen die Parteien zu einzelnen Tierschutzthemen?

Positionen der Parteien zur Bundestagswahl lesen Sie hier

 

itz-logo

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Benutzung dieser Seite stimmen Sie dem zu.

Lesen Sie unsere Datenschutzbestimmungen hier

einverstanden