+++Update+++ Unser Spendenaufruf für die Tierheime der Ost-Ukraine

Vor kurzem berichteten wir auf unserer Facebook-Seite über die aktuelle Situation im Tierheim „Give a paw“ in Lugansk, eines der privaten Tierheime, die wir im Rahmen unserer Spendenaktion unterstützen. Das Tierheim, das 250 Hunde beherbergt und direkt neben dem Lager der prorussischen Separatisten liegt, hatte seit Tagen kein Wasser und Strom, und nur wenige Mitarbeiter wagten noch den gefährlichen Weg ins Tierheim. Mittlerweile ist es unserer Mitarbeiterin in der Ukraine gelungen, einen Generator ins „Give a paw“ liefern zu lassen, der nun eine regelmäßige Stromversorgung sichert und auch eine Wasserpumpe betreibt. Doch trotz dieses kleinen Lichtblicks ist die Lage in den Tierheimen von Lugansk und anderen ostukrainischen Städten ernster denn je.

Hunde-hinter-Gitter

In den Tierheimen in Lugansk, Donetsk und Gorlovka arbeitet man auf Hochtouren daran, möglichst viele Hunde und Katzen ins Ausland zu vermitteln, denn immer mehr Tiere werden ausgesetzt oder von Flüchtlingen zurückgelassen und müssen letztlich wieder von den Tierschützern aufgenommen werden. „Give a paw“ in Lugansk und das Tierheim „PIF“ in Donetsk liegen außerdem direkt im Kriegsgebiet, so dass die Tierheimmitarbeiter täglich um ihr eigenes Leben und das ihrer Schützlinge fürchten müssen.

Welpen kopie

Hund-angeschossen

Einige kleine, private Tierheime in Kleinstädten wie Stachanow und Pervomajsk haben bereits aufgegeben. Sie werden vermutlich in Kürze schließen und bis dahin alle Tiere, die nicht vermittelt werden konnten, auf andere, größere Tierheime verteilen.

Eines dieser Tierheime, die ständig Hunde und Katzen aus den Krisengebieten aufnehmen, ist das Tierheim in Gorlovka. Obwohl die Tierschützer dort selbst täglich aufs Neue für die Versorgung ihrer Tiere kämpfen müssen, erklären sie sich immer wieder bereit, Hunde und Katzen von Tierheimen aufzunehmen, denen es noch schlechter geht. Da das Tierheim von Gorlovka weit außerhalb der Stadt liegt, blieb es bislang vom Kriegsgeschehen verschont und gilt als Anlaufstelle für all die Tierschützer, deren Schützlinge direkt durch den Bürgerkrieg bedroht sind.

Hunde-im-Sand

Hund-mit-Welpen

Man kann sich kaum vorstellen, was die Menschen und Tiere in den Kriegsgebieten im Moment durchmachen. Überall flüchten die Menschen aus ihren Häusern und lassen ihre Tiere und ihr bisheriges Leben zurück. Doch die Tierschützer können nicht fliehen, sie können ihre Schützlinge nicht alleine lassen, denn dann würden sie in den Tierheimen verhungern oder auf der Straße sterben.

Seit Beginn unserer Hilfsaktion sind schon viele Spenden bei uns eigegangen, mit denen die Tierschützer in Lugansk, Donetsk und Gorlovka Futter und Medikamente kaufen konnten.
Auch der Generator für „Give a paw“ und der Transport bedrohter Hunde in andere Tierheime wurden durch Ihre Spenden finanziert.

Generator.1

Für Ihren unermüdlichen Einsatz für die Tiere der Ostukraine möchten wir Ihnen, liebe Spender, noch einmal ganz herzlich danken! Denn mit Ihren Spenden sichern Sie direkt das Überleben dieser Hunde und Katzen.

Wenn Sie den Tieren in der Ost-Ukraine weiterhin helfen möchten, spenden Sie bitte auf folgendes Konto:

Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.
Kreissparkasse Köln

IBAN:      DE59 3705 0299 0007 0070 19
BIC:         COKSDE33XXX
Verwendungszweck: Notfallhilfe Ost-Ukraine 

Bitte vermerken Sie unbedingt den angegebenen Verwendungszweck, damit wir Ihre Spende zuordnen können.

Im Namen der Tiere danken wir Ihnen für Ihre Hilfe!

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