Pressemitteilung: Sekunden entscheiden über Leben und Tod

ETN e.V. rettet Fohlen bei der „Schlachtfohlen“-Auktion in Maishofen

Fohlen auf der AuktionEs sind bewegende Szenen, die sich auf der letzten großen Fohlenauktion im österreichischen Maishofen am letzten Dienstag abgespielt haben. Über hundert halbjährige Fohlen wiehern sich in den Hallen die Seele aus dem Leib. Bis vor ein paar Stunden standen sie noch wohlbehütet mit ihren Müttern auf der Alm, dann wurden sie verladen und stehen nun kurz angebunden dicht an dicht, bevor es in den Auktionsring geht. Dort entscheidet sich, ob sie auf einen der Schlachttransporter nach Italien verladen werden oder ihr Leben als Zucht- oder Freizeitpferd verbringen.

Die Auktionshalle ist bis auf den letzten Stehplatz gefüllt, hunderte Schaulustige, Züchter und Händler warten auf den Beginn der Versteigerung. Die fröhliche Stimmung der Menschen passt überhaupt nicht zu der Panik in den Augen der Fohlen. Für sie ist es eine bedrohliche Situation, die ganzen Menschen, die Geräusche, die Lichter und ein Mann der mit einer Peitsche hinter ihnen her rennt. Verzweifelt wiehern sie nach ihren Müttern. Der Auktionator beginnt mit den Ausgangsgeboten, schnell finden sich Kaufwillige, die Preise steigen, mal mehr, mal weniger.

SchlachttransportEin Fohlen wird in einen Schlachttransporter verladen.Während die auffälligen Fohlen das Interesse der Züchter und Privatmenschen wecken, finden andere nur das Interesse der Schlachtern. Bei diesen bieten wir mit. Die Entscheidung, ob ein Fohlen gerettet werden kann oder nicht, fällt binnen Sekunden, je nachdem was der Schlachter bereit ist zu zahlen. Bei fünf Fohlen bekommen wir den Zuschlag. Freude kommt auf, doch nur kurz. Kaum ist die Auktion beendet, beginnt das Verladen. In diesem Moment wird deutlich, welche Fohlen kein Glück hatten. Die großen Transporter fahren an die Laderampe heran und laden die Fohlen ein, Ziel sind die Schlachthäuser in Italien. Aber zuvor haben die Fohlen noch einen stundenlangen Transport vor sich.

Einige wenige konnten von Privatmenschen und Tierschützern ersteigert werden, ihnen bleibt dieses Schicksal erspart. Unsere fünf Fohlen kamen am Mittwoch gesund und munter auf Hof Huppenhardt an und erholen sich von den Strapazen. Sie bleiben solange bis sie ein gutes neues Zuhause gefunden haben.

Auch wenn nicht jedem Fohlen geholfen werden kann, so zeigen Pia, Stella, Mara, Fiona und Max, dass es sich lohnt, wenigstens einigen dieses Schicksal zu ersparen.

 

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