Pressemitteilung: Hände weg von Designer-Dogs

ETN warnt zum Tag des Hundes am 5. Juni 2016 vor Auswüchsen der Hunde-Zucht

mopszucht-in-osteuropaMuch, 31.5.2016. Schnoodle, Malshi, Puggle oder Pomsky– die Züchtung immer neuer Mode-Hunderassen geht auf Kosten der Tiergesundheit. Daher appelliert der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) an Hundeliebhaber, diese Züchtungen zu boykottieren und nicht durch den Kauf der Hunde zu unterstützen. Anlässlich des Tags des Hundes am 5.6.2016 empfiehlt er, stattdessen dem örtlichen Tierheim einen Besuch abzustatten und sich dort nach einem neuen Familienmitglied umzusehen.

Sie sollen niedlich sein, mit ihren kurzen Schnauzen dem Kindchen-Schema entsprechen und am besten wenig haaren. Wenn vorrangig nach optischen Kriterien gezüchtet wird, bleibt die Gesundheit auf der Strecke, warnt der ETN. Denn die kurze Schnauze vieler Hunderassen kann Atembeschwerden zur Folge haben. Auch Kreuzungen von Tieren mit sehr unterschiedlichen Charakteren sind problematisch. Inzwischen als Qual-Zucht eingestuft ist der so genannte Merle-Faktor. Dabei handelt es sich um eine Färbung des Fells, die derzeit bei Australian Shepards und Border Collies sehr beliebt ist. Sie geht bei den Hunden oft mit Taubheit und Fehlbildungen der Augen einher. In Deutschland ist die Zucht dieser Tiere verboten.

Auch die Tendenz zu kleinwüchsigen Züchtungen sieht der ETN kritisch, denn ihre Größe verleitet manchen Interessenten zu der Annahme, dass es sich um einen leicht zu haltenden Hund handelt: „Auch ein Australian Shephard im Miniaturformat stellt hohe Ansprüche an den Halter und ist kein Hund, den man in einer Stadtwohnung artgerecht halten kann“, erklärt Julia Vasbender, Biologin beim ETN. 

„Hunde sind kein Accessoire, das man nach optischen Gesichtspunkten auswählt“, warnt Horst Giesen, Präsident des ETN, vor den Auswüchsen der Designer-Züchtungen. „Im Vordergrund bei der Wahl sollten die arteignen Bedürfnisse des Tieres und der zur Familien passende Charakter stehen.“

 

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