Pressemitteilung: Aufklärung als Basis für ein konfliktfreies Miteinander von Wolf und Mensch

Der Abschuss von Wolf Kurti im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums macht deutlich, wie weit Deutschland noch von einem normalen Verhältnis zu den neuen Mitbewohnern entfernt ist. Daher appelliert der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN), die Aufklärung über den Wolf zu intensivieren.

Durch das Wissen über die Natur des Wolfes könnten Ängste beigelegt, ein falsches Verhalten verhindert und damit letztlich auch Konflikte zwischen Mensch und Wolf vermieden werden. „Unkenntnis ist ein Hauptgrund für Konflikte zwischen Mensch und Wolf“, erklärt Horst Giesen, Präsident des ETN. „Daher wünschen wir uns eine verstärkte Aufklärung über Wölfe. Auch schon in den Schulen. Wir möchten, dass der Wolf entdämonisiert und als wildes Tier respektiert wird.“

Durch eine verstärkte Aufklärung soll ein realistisches Bild vom Wolf immer noch vorherrschende unrealistische Vorstellungen vom bösen Wolf ablösen. Zugleich soll zukünftig verhindert werden, dass Menschen aus falsch verstandener Tierliebe Wildtiere anfüttern und damit zutraulich machen. Das ist wahrscheinlich auch dem jetzt abgeschossenen Wolf zum Verhängnis geworden.

Zugleich erklärt der ETN, dass der Abschuss von Wölfen nicht das Mittel zur Lösung von Missverständnissen sein könne.

 

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