Markus Pfeuffer

M.PfeufferMein Name ist Markus Pfeuffer, ich bin 50 Jahre alt und habe zwei Kinder. Tiere und Tierschutz begleiten mich Zeit meines Lebens. Ich bin auf einem konventionellen Bauernhof mit Mastschweinen und Hühnern in Legebatterie aufgewachsen. Diese Eindrücke prägen mein Handeln bis heute. So habe ich beispielsweise in Hohenheim Agrarbiologie studiert mit dem Schwerpunkt Tierhaltung und mich dabei intensiv mit Tierwohl bei unseren Nutztieren auseinandergesetzt. Und leider wurde bei diesem Studium meine Befürchtung Gewissheit: Im Bereich der modernen Tierhaltung/Tierproduktion wird das fühlende Mitgeschöpf hinter den Zahlen, Gewichten und Einheiten immer wieder vergessen. Unsere Gesellschaft tut sich schwer damit, den Nutztieren mit Respekt zu begegnen. Diese Tiere sterben für unseren Fleischkonsum und zu vielen Fleischessern ist es völlig egal, unter welchen Umständen sie aufgewachsen sind.

Doch Nutztiere sind uns anvertraut; sie brauchen unser Wissen und unser Mitgefühl. Sie haben keine Stimme, die sie erheben können in den zu engen Ställen, zusammengepfercht, vorbereitet für unsere fleischhaltigen Mahlzeiten. Wir Tierschützer müssen ihre Stimme sein und auf die unsäglichen Missstände in der modernen Tierhaltung aufmerksam machen, immer und immer wieder.
Unsere Gesellschaft hat die Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe und wir Tierschützer haben die Aufgabe, unsere Mitmenschen an diese Verantwortung zu erinnern. Wir können auch zeigen, dass es anders gehen kann, dass wir heute Nutztiere so halten können, dass es ihnen in unserer Obhut gut geht, dem Tier gerecht.

Ich möchte an dieser Stelle an das Tierschutzgesetz erinnern: „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Dafür werde ich mich einsetzten. Darüber hinaus bedeutet Tierschutz für mich auch über den eigenen Tellerrand hinauszudenken.

Die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden ist mir wichtig; Grabenkämpfe und Selbstdarstellungen haben unseren Mitgeschöpfen noch nie gedient. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und Projekte beim ETN, denn ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können!

 

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